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Sonntag, 23. April 2017

8. Tag: Der Süden und Heimreise

8. Tag: Di., 28. März 2017

Heute ist Abreisetag und es fällt uns schwer. Am Frühstück schon machen wir Scherze mit Bezug auf den Film:“ Und ewig grüßt das Murmeltier“ Wer den Film kennt dem muss ich nichts erklären und allen anderen. In diesem Film erlebt ein Mann denselben Tag wieder und wieder. Er ist in einer Art Dauerzeitschleife. Und genau so etwas würden wir uns jetzt wünschen – nur dass es wieder mit der Ankunft auf Madeira anfängt und dann die  ganze Woche nochmals durch und am Abreisetag dann wieder von vorne.
Immer wieder sagen wir, jetzt – jetzt könnte die Schleife beginnen. Aber nach dem Frühstück nichts, als wir die Koffer im Auto haben – nichts. Als wir aus Porto Moniz hinausfahren – nichts.

Wir fahren heute, weil es länger dauert und weil wir diesen Teil noch nicht kennen auf der Südseite der Insel zum Flughafen – mit der Dauerzeitschleife – immer noch nichts. Sie lässt auf sich warten.




Den Süden der Insel? Aus unserer Sicht braucht man diesen nicht. Hier ist es deutlich dichter besiedelt und hier sind die Hotels eines am anderen. Es ist der wirklich touristische Teil der Insel. Aber gut! Nun haben wir dies auch gesehen, wir hatten schon damit gerechnet und unsere Wahl ist ganz klar der Norden. Auch wenn dies das rauere Klima ist, der Süden ist deutlich milder. 


Unsere Dauerzeitschleife lässt noch immer auf sich warten.

Ganz in der Nähe von Funchal und dem Flughafen essen wir dann noch in einem kleinen Hotel mit Restaurant (mit Meerblick) zu Mittag. Quasi die Henkersmahlzeit. 




Die Uhr tickt weiter und wir müssen zum Flughafen. Keine Verzögerung, keine Meldung dass der Flug verspätet ist, oder abgesagt wurde. Einfach nichts!
Wir kommen pünktlich und rechtzeitig am Flughafen an und auch die Rückgabe des Mietwagens – kein Problem. Dauerzeitschleife – wo bist Du? Jetzt wäre so allmählich wirklich höchste Zeit für Deinen Einsatz! Aber nichts!

Koffer eingecheckt und auf zum Gate. Wir sehen sogar wie unser  Flieger, leider pünktlich, landet. 



Jetzt ist es aber aller höchste Zeit für die Zeitschleife! Aber alle unsere Hoffnungen werden zunichte gemacht. Super pünktlich sitzen wir im Flieger und sind dann (leider) auf dem Heimflug.
Aber nur um unbedingt und definitiv wieder zu kommen. Es war einfach wunderschön hier!


Madeira ist mehr als nur eine Reise wert, da sind wir uns einig!  

Abschiedsgeschenk des Hotels


7. Tag: Wandern an der Levada Do Rei

7. Tag: Mo., 27. März 2017

Als Tour heute ist die Tour Nr. 30 aus dem Rother geplant.
Levada do Rei – die Königslevada!

Und das steht im Rother:

„ Auf der Königslevada zum schönen Fluss  Ribeiro Bonito – schöner Fluss – heißt Wildbach, der die Levada do Rei speist. Die zauberhafte Wanderung entlang der Königslevada führt durch gut erhaltenen Lorbeerwald tief ins reizvolle Tal des Ribeiro Bonito.“ 

Diese Levada liegt im Nord-Osten der Insel, hinter der Ortschaft San Jorge. Wir fahren also gut 30 Kilometer an der Nordküste entlang bis wir zum Ausgangspunkt dieser Wanderung kommen.
Es ist einfach nur schön nochmals an dieser wunderschönen Küste entlang zu fahren.
Wir genießen es!

Der Ausgangspunkt ist gut zu finden. Der Rother ist auch hier wirklich gut. Einzig alle Wegbeschreibungen gehen von Funchal aus, aber na ja. 








Und es ist richtig warm heute. Wir wandern im T-Shirt und kurzer Hose. Also Patrik in kurzer Hose und ich im T-Shirt.








Wir treffen auf dieser Wanderung die ultimativen „Quadrat Trullas“.- Warum? Weil diese mit voller Regenausrüstung – sogar der Rucksack bekam einen Regenüberzug – quasi einen Pariser für den Rucksack. Und so ausgerüstet sind sie dann durch den Wasserfall, der kaum Wasser abwarf.

Also mit zügigem Schritt, hatten wir ein paar wenige Tropfen auf unseren Häuptern. Aber na ja, es sind nicht alle wasserfest und regentauglich.




Wir haben uns auf jeden Fall köstlich amüsiert. Und haben sehr gelacht – es war einfach unglaublich. 






Die Quelle und somit das Ende der Levada ist ein zauberhafter Ort. Hier könnten Feen im Mondlicht tanzen. Es ist ein rundum gelungener Abschluss unseres Urlaubes (morgen geht es nach Hause) und eine herrliche Wanderung als Abschluss.













Auf dem Weg zurück machen wir halt in einem Restaurant – Sao Cristovao – und hier lassen wir es uns auf der Terrasse mit Meerblick gut gehen.
Die Espetatas (Rindfleischspieße) sind hier noch viel besser, als das Erste Mal bei dem Lokal in den Bergen. Das hatten wir nicht erwartet! Diese Seite der Insel ist viel touristischer und daher war unser Glaube, dann ist auch das Essen den Touristen angepasst – weniger Qualität und höherer Preis. Aber beides blieb aus, die Qualität war super und auch der Preis völlig okay. Sogar der Sea View Zuschlag blieb aus. Eine angenehme Überraschung.

Und ein krönender Abschluss.



Dann noch Jacuzzi, Eis-Runde im Ort und Gute Nacht!