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Sonntag, 23. April 2017

2. Tag: Rund um Porto Moniz

2. Tag: Mi., 22. März 2017

Das Rauschen des Meeres begrüßt uns und wir genießen vom Bett aus das Schauspiel. 




Heute wollen wir uns zunächst einmal Porto Moniz anschauen. Also nach sehr gutem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Da wir noch in der Vorsaison sind, ist es noch recht ruhig und beschaulich. Wir schlendern die Uferpromenade entlang und genießen die herrliche Aussicht, die bizarren Felsformationen, die Ruhe und die Beschaulichkeit dieses Ortes. 





Und das weiß Wikipedia: „ Porto Moniz ist eine Ortschaft im Nordwesten der Insel Madeira, benannt nach dem portugiesischen Adligen Francisco Moniz. Er stammte aus der Algarve und hatte sich 1533 hier angesiedelt. Erwerbszweige in Porto Moniz waren früher Walfang und Fischerei, heute sind es Weinbau und Tourismus. Der Ort hat einen Hafen, einen Hubschrauberlandeplatz, eine moderne Uferpromenade und ist bekannt für die natürlich entstandenen Badebassins im Vulkangestein. Schutz vor der Brandung bietet die vorgelagerte kleine Felsinsel Ilheu Mole, auf der sich ein Leuchtturm befindet.“








Nachdem wir uns einen guten Eindruck von diesem kleinen Küstenort gemacht haben, wollen wir auch noch die nähere Umgebung erkunden.  Also ins Auto und auf Erkundungstour. 

Erster Stopp: Santa Colmeias. Es geht steil bergauf und wir werden mit einer tollen Aussicht belohnt. Wir machen sehr schnell einige Höhenmeter und meine Ohren gehen auf und zu.


Unsere Fahrt führt von Santa Colmeias nach Achadas da Cruz und von hier zum Teleferico dem Cable Car(Seilbahn). Anstatt hier die Seilbahn zu benutzen gehen wir hier lieber in dem netten kleinen Lokal Mittagessen. Das Cable Car ist nicht das was wir uns als sicheres Fahrzeug vorstellen. Es sieht sehr windig aus und geht über 500m nach unten, und die Kabine ist sehr klein. Für uns Beide nicht schwindelfreien, ist das einfach keine Option. 




Das kleine nette Lokal entpuppt sich als Snack Bar und heißt Calhau. Die Bar ist gemütlich und das Essen wirklich gut. 





Danach wieder zurück nach Santa Colmeias, daß scheint so ein Drehpunkt zu sein, und von hier dann die Abzweigung nach Junqueria. Hier ist der Startpunkt zu einer Levandawanderung entlang der Ribeira da Janela. 



Was ist eine Levada? Das ist ein Bewässerungskanal, um die reichen Wasserressourcen im Inselinneren für den Anbau von Zuckerrohr und Wein nutzbar zu machen. Im Laufe der Zeit entstand so ein weitverzweigtes Kanalnetz mit heute fast 2000km. Die ersten Levadas wurden schon im 15. Jahrhundert angelegt. Mit den Levadas besitzt Madeira ein für Wanderer einmaliges Wegenetz. Eigentlich dienen die Wege entlang der Levada zur Wartung, aber es sind gleichzeitig ideale Wanderwege. (Info aus dem Rothers.) 

Hier ist super viel los und viele, viele Autos. Es ist eine der Hauptwanderrouten haben wir im Rothers Wanderführer erfahren, der natürlich auch in Madeira nicht fehlen darf. Wir haben das Gefühl hier ist eine Völkerwanderung im Gange. 
Unser Fazit daher: Diese Wanderung werden wir früh morgens in Angriff nehmen, wenn alle anderen noch schlafen, oder gemütlich beim Frühstücken sind.  

Mit vielen wunderschönen Eindrücken fahren wir wieder zurück nach Porto Moniz und dann wieder in Richtung Sao Vincente. 



Unser Ziel? Die Chao da Ribeira – das ist der Anfang des Naturschutzgebietes. Hier soll versteckt ein Restaurant liegen, und hier soll man authentisch portugiesisch essen können. 
Wir fahren an einem Haus vorbei, aber ob dies das Restaurant ist, wissen wir nicht. Also weiter, immer weiter die Straße, die immer schmaler wird und dann mehr ein Feldweg ist, als eine Straße. 


Besser ist es ab jetzt wohl zu Fuß. Wir finden eine Hütte, die als Restaurant ausgeschildert ist, aber es ist noch zu früh im Jahr und daher ist noch alles geschlossen. Es ist sehr verwinkelt und alles andere als leicht zu finden.  Die Stimmung hier mit den Lorbeerbäumen ist fast magisch. Eine ganze Weile erkunden wir noch die Gegend und freuen uns jetzt richtig auf den morgigen Tag und die erste Wanderung. 






Langsam, um die schöne Landschaft voll und ganz zu genießen fahren wir das Tal wieder nach vorne bis an den Anfang der Ortschaft Ribeira de Janela und dann noch bis an den Strand. Hier gibt es überall bizarre und faszinierende Felsformationen. Wir können uns kaum satt sehen. 




Noch etwas Obst eingekauft für den Abend, in einem super kleinen Tante Emma Laden. Mit Hand und Fuß und Spanisch haben wir uns durchgeschlagen und am Ende 4 Äpfel, 2 Birnen und 4 Bananen erstanden für 2€. Und das war mit Sicherheit schon der Touristenpreis. 











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