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Sonntag, 23. April 2017

3. Tag: Wandern an der Levada Da Ribeira Da Janela

3. Tag: Do., 23. März 2017


Nach einem gemütlichen Abend sind wir heute schon deutlich früher am Frühstück. Grund dafür ist, dass wir heute zeitig unterwegs sein wollen. 

Levada de Ribeira de Janela wir kommen! (Rother Tour Nr. 60)

Dies ist eine ausgewiesene Top-Tipp-Tour. Und sie ist die ganze Zeit eben, also keinerlei Steigungen, was sie natürlich für viele Wanderer interessant macht. Daher auch der große Andrang gestern. Und Schwierigkeitsgrad – Leicht! Prädestiniert also! 

Unsere Vermutung lag genau richtig – dies ist eine attraktive Tour. Gestern hatten wir ja schon einen ersten Eindruck, da hat es hier gerudelt. 

Daher unsere Devise! Früh morgens gleich los -  und dem Ansturm davon laufen, dann sind wir schon wieder auf dem Heimweg, bis der Ansturm kommt. 

Gesagt! Getan! Und es sollte sich als richtig bewahrheiten! Also, alles richtig gemacht! 

Am Wanderparkplatz sind wir morgens um 9:30 Uhr die Einzigen. Und als wir zurückkommen, gibt es keine Parkplätze mehr und die Autos parken noch die Straße entlang.  

Nun aber starten wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit und ganz für uns alleine. 




Und wie beschreibt Rother diese Wanderung?

„Entlang der Levada da Central im äußersten Nordwesten.  Die Ribeira da Janela ist der längste Fluss von Madeira. Vom Quellgebiet in Rabacal zieht sie sich in Stromschnellen hinunter an die Nordwestküste. Das tief eingekerbte Tal kann von Lamaceiros entlang der Levada da Central da Ribeira da Janela bequem ein Stück erkundet werden. Kaum eine andere Levada ist so gepflegt. Hortensien und Liebesblumen schmücken den Weg, Picknickbänke laden zur beschaulichen Rast mit Blick auf eine kunstvoll terrassierte Landschaft ein! 









Diese Levada und auch der Wald aus Eukalyptus und Lorbeerbäumen ist einfach herrlich. Wirklich ein Erlebnis. Und auch die gesamte Gegend – alle Berge sind bis zur Spitze bewachsen. Wir kommen uns ein bisschen wie in Borneo und im Regenwald vor.  Okay die Temperatur stimmt nicht, und eventuell ist auch die Vegetation ein bisschen eine Andere. Aber wer achtet schon auf solche Kleinigkeiten – wir nicht!

Hinter jeder Biegung das nächste Aha-Erlebnis. Und das Wasser in den Levadas ist klar und es tummeln sich sogar Forellen darin. 






















Höhepunkt der Wanderung sind 2 Tunnel, durch die man hindurch muss und ein Wasserfall unter dem man durch geht. Ein Wellblechdach schützt einem davor, durchnässt zu werden. Spannend! 











Man kann auch bis zur Quelle dieser Levada wandern, das sind dann nochmals 25 km ein Weg. Das war uns dann doch zu viel.



Die Wanderung geht bis zu dem Wasserhaus und dann wieder denselben Weg zurück. Das ist doch langweilig!? Nein, ganz im Gegenteil stellen wir fest. Aus der anderen Perspektive sieht vieles nochmals ganz anders aus. 




Man kann auch bis zur Quelle dieser Levada wandern, das sind dann nochmals 25 km ein Weg. Das war uns dann doch zu viel.

Auf dem Rückweg kommen uns nun ganze Scharen entgegen – wie befürchtet. Aber wir sind ja schon auf dem Rückweg! 


















Alles in allem ein wunderschöner Auftakt zu den Wanderungen, die wir noch auf der Liste haben. 

Zurück im Hotel – Jacuzzi (Whirlpool)und relaxen auf der Sonnenterrasse – das ist auch Urlaub! 






Nun stellt sich noch die schwere Frage, wo wir heute Abend Essen werden. Das sind Probleme! Aber durchaus welche, denen wir gewachsen sind. 






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