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Sonntag, 23. April 2017

6. Tag: Wandern an der Levada Dos Cedros

6. Tag: So., 26. März 2017

Heute ist die Wandertour Nr. 53 im Rother Wanderführer geplant, dass ist der Rundweg: 

Levada dos Cedros

Und das weiß der Rother Wanderführer:
„Auf der Zedernlevada durch den Lorbeerwald. Der Rundweg auf der Levada dos Cedros ist bislang relativ wenig begangen, einfach deshalb, weil der Ausgangspunkt Fanal ziemlich ab vom Schuss liegt und zudem im Winterhalbjahr sehr oft in dichte Wolken gehüllt ist. Die an der steilen Talseite der Ribeira da Janela sich durch dichten Lorbeerwald entlangschlängelnde Levada wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut, sie gehört damit zu den ältesten der Insel. Fanal ist für seine bizarren Stinklorbeerbäume berühmt, ein pittoresker kleiner Kratersee zeugt vom vulkanischen Erbe Madeiras.“
Nach den Erfahrungen der letzten Tage sind wir vorsichtiger und haben uns schon mal die Ersatzwanderung in der Küste mit ausgesucht, für den Fall es ist hier zu windig, nass oder kalt. Wir lernen.




Aber heute nicht notwendig! Das Wetter ist gut, momentan noch etwas windig, aber deutlich klarer als die letzten Tage, es wird also noch wärmer. Und damit liegen wir auch völlig richtig wie sich herausstellen sollte.

Der Anfang der Wanderung ist das Forsthaus von Fanal. Hier geht es los. Wild romantisch, ein kurzes Stück an der Straße entlang und dann der Einstieg in die Levada.  

Diese scheint wohl nicht immer begehbar zu sein, so jedenfalls deuten wir das Schild hier. 


Zunächst geht es fast 300m bergab über eine Holztreppe mit runden Holzbalken, werden hier Stufen angedeutet. Nass und glitschig – wunderschön!







Dann kommen wir zur eigentlichen Levada. Dass dies die Älteste Levada der Insel  ist, sieht man ihr nicht an.  Respekt! Perfekt! Herrlich. Sehr nass, die Levada hat viel Wasser.

Tipp: Goretex Schuhe, halbhohe und wasserdichte Wanderschuhe sind hier unbedingt zu empfehlen und notwendig! Und Wanderstöcke. Auf dieser Tour geben die Stöcke doppelte Sicherheit auf dem oft engen, abschüssigen und glitschigen Weg! 







Abenteuerlich und wunderschön! 







 




















Aufstieg ist dann allerdings an der Straße entlang. Nicht so schön, aber einfacher als die Treppen wieder hinauf. 





Den Anstieg unterbrechen wir am Aussichtspunkt mit Bank! Hier machen wir Rast und es gibt ein zünftiges Vesper. Frisch gestärkt dann das letzte Stück. 


Hier biegen wir dann aber von der Straße ab, und kommen auf ein, wie es scheint, „schottisches Hochmoor“. So jedenfalls sieht die Landschaft hier für uns aus. Es ist eine komplett andere Landschaft als alles was wir bisher auf Madeira gesehen haben. Und wieder sind wir von der Vielfalt fasziniert und überwältigt. Die Stinklorbeerbäume die hier stehen sind wunderschön und uralt. 




Es ist wunderschön hier und wir können uns nicht sattsehen und brauchen für dieses letzte und eigentlich sehr kurze Stück fast genau so lang, wie für die gesamte Tour bisher. Na ja, vielleicht nicht ganz, aber doch beträchtlich lange. Und dabei war die Levada selbst schon so außergewöhnlich schön.

Das ist die mit Abstand schönste Wanderung bis jetzt. 
















Und wir brauchen mehr als 5 Stunden dafür, was nicht an der langen Strecke, sondern an den vielen Pausen liegt. 



Zurück im Hotel – erst mal ab ins Jacuzzi. Heute mit deutlich mehr Andrang hier oben in unserer kleinen und bislang privaten Wellnessoase.
Zwei deutsche Herren, tun sich mit ihren Saunakenntnissen hervor. Und dem ignorieren der  Hotelregeln vor allen Dingen – aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil heißt die Devise auch hier.
Es ist herrlich und noch lange sonnig. Liegt an der Zeitumstellung – wir haben abends ja nun eine Stunde länger. Und es ist eine herrliche Abendstimmung.

Wir essen in einer Snackbar draußen in der Sonne und flanieren danach noch etwas durch den Ort.


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