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Sonntag, 23. April 2017

5 Tag: Mit dem Auto die Insel erkunden

5. Tag: Sa., 25. März 2017

Heute ist eine Auto-Tour angesagt, um die Insel zu erkunden.

Anfang ist nun wieder rauf auf den Berg und nach Rabacal und dann zu dem Ausgangspunkt für die Wanderung zu den 25 Quellen. Heute ist es etwas freundlicher hier oben. Trotzdem nur 5 Grad. 






Am Hotel waren es schon fast 20 Grad heute Morgen. Und Patrik packte die kurze Hose aus, und die Birkenstocks. Na, das Birkenstocks Allwetter tauglich sind, dass wissen wir ja bereits. 


An der Küste 20° oben 6°

Wir stellen auch fest, dass es doch eine Baumgrenze gibt. So ungefähr bei 1000m. Dann wächst nur noch etwas Gras und hauptsächlich Ginster. Vereinzelt Kiefern. Und es ist deutlich rauer hier. Und es sieht ein bisschen wie in Österreich und den Alpen aus – so von der Landschaft her.



Am Wanderparkplatz als Ausgangspunkt zu den 25 Quellen und noch einigen anderen Wanderungen rudelt es. Laut Reiseführer ist dies die meist begangenste Wanderung auf Madeira mit bis zu 400 Besuchern pro Tag. Die Tour startet auf 1400m.Es ist also immer frisch hier oben. Wandern ist aber morgen – Montag wieder angesagt – heute geht es mit dem Auto über die Insel. 








Wir fahren über den Pass Encumeada und dann hinunter nach Sao Vincente. Von hier aus biegen wir aber nicht ab in Richtung Porto Moniz, sondern nehmen die entgegengesetzte Richtung und an der Küste entlang – nach Osten. 



Ponta Delgada ist der nächste Ort. Und hier eröffnet sich uns ein ganz anderes Madeira. Das Meer ist etwas ruhiger, so scheint es zumindest. Jedenfalls sind die Küste und der Strand nicht so felsig. Und wir sehen sogar Surfer, was in Porto Moniz nicht möglich ist, da das Meer viel zu rau, stürmisch und sehr felsig ist.   

Es gibt weitere Terrassen und flachere Ebenen. Die Häuser sehen deutlich wohlhabender und besser aus. Es ist auch milder hier. Wir sind begeistert. Und halten gefühlt alle 20m um Bilder zu machen und die schöne Landschaft zu bewundern. An einer kleinen Bar, die in der Sonne liegt – direkt gegenüber von dem Hotel „ Monte Mar Palace Hotel“ in Ponta Delgada, machen wir halt und erfreuen uns an dem regen Treiben und an unseren Mitmenschen, in der Bar. Die Bar heißt „Seven’s Bar“. Die Aussicht ist nicht ganz so toll, aber dafür die Menschenstudie, die wir hier betreiben können. 




Für gute Bilder ist kein Wagnis zu groß


An einem engen Küstensträßchen tasten wir uns dann weiter vor, und sind von diesem wieder ganz anderen Madeira fasziniert.
So viele Gegensätze auf so kleinem Fleck – auch die Wetterverhältnisse, es wechselt so schnell, von Sonne auf Wolken, von warm auf kühler – unglaublich.

Und Höhenmeter! Höhenmeter! 



















Auf der Strecke zwischen Ponta Delgada und Santana kaufen wir bei einem Bauern, an der Straße etwas Obst. Und was es hier für Obst gibt. Hier gibt es Obstsorten von denen haben wir noch nie etwas gehört oder gesehen, geschweige denn probiert. Oder wer kennt:

Zuckerapfel, Bananenmaracuja, oder Tomatenmaracujas? Wir jetzt schon! Wahre Gaumenfreuden! 











Von hier immer weiter und dann über den nächsten Pass und nach Funchal – also wieder auf die andere Seite der Insel – die Südseite. Über den Pass Faial nach Sao Roque do Faial über Riberio Frio und Poiso (1413m) Neues Ziel: Ponta de Sol. 
Der Weg über den Pass führt uns durch ein Waldstück, oder besser gesagt, was noch davon übrig ist. Es war mal ein großes Waldgebiet, aber 2013 fiel es einem Feuer zum Opfer. Und diese Schäden sind noch heute deutlich zu sehen. Und man sieht auch, wie nah dieses Feuer an die Hauptstadt Funchal herankam – beängstigend.
Hier im Süden der Insel ist das Klima deutlich milder. Und die Dörfer und Orte kleben irgendwie aneinander, es geht von einem Ort /Dorf scheinbar übergangslos in das Nächste. 


Porto do Sol soll eine sehr schöne Altstadt haben und daher haben wir uns diesen Ort als Ziel vorgenommen. Und ja, er ist schön – aber auch super mini klein. 5 min und man ist zu Fuß am Meer, durch 2 Straßenzüge - dass war's. Ist nicht der Rede wert. Und wir stellen fest, der Süden ist nicht so ganz unser Ding. Der Norden von West nach Ost gefällt uns deutlich besser. Okay, es ist später Nachmittag und langsam stellt sich Hunger bei uns ein, und wir sind schon den ganzen Tag unterwegs. 





Trotzdem hier hält es uns nicht und wir wollen auch nicht an der kleinen Küstenstraße weiter fahren und über den Süden zurück und nach Porto Moniz. Nein, wir nehmen den schnellen und direkten Weg – einmal quer über die Insel nach Sao Vincente, durch den Tunnel und zurück nach Porto Moniz. 

Na, nicht ganz einen Abstecher nach Seixal machen wir doch noch. Hier soll es zwei schöne und gute Restaurants geben. Das Restaurant Solmar ist dann unsere Wahl. Hier essen wir schwarzen Degenfisch mit Banane und Reis mit Napfschnecken. Super lecker!
Damit haben wir dann alle kulinarischen Highlights, und „must have’s“ der  Insel einmal probiert. Und es lohnt sich!
Die Gewürze Madeira’s:  Knoblauch, Knoblauch, Knoblauch, Butter, Salz und Petersilie
Aber damit lässt sich offensichtlich sehr gut und erstaunlich abwechslungsreich kochen!
Manchmal habe ich das Gefühl ich werde wieder als Knoblauchzehe nach Hause zurückkommen.







Insgesamt können wir für uns festhalten der Norden der Insel gefällt uns besser! Aber das unsere Meinung. Jemand anderes kann hier ja auch einen ganz anderen Eindruck haben. Gott sei Dank sind wir Menschen ja verschieden. Sonst wollten wir alle ja immer das Gleiche! Gell! 

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